FRAU.BACH

3 Musiker entwickeln Projekte mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und beleuchten die jeweiligen Themen aus unerwarteten Blickwinkeln

Silvia Pfändner – Gesang, Vocal Processor, FX, Trompete, Texte
Thomas Maos – Gitarren, Motioncontroller
Hubl Greiner – Schlagwerk, Laptop, Film

AKTUELLES PROJEKT

frisch fröhlich und gesund
Ein musikalisch-filmisches Projekt über den Tod und das Sterben

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FRAU.BACH

 

FRAU.BACH

FRAU.BACH besteht seit 2010. Die Sängerin/Schauspielerin Silvia Pfändner und der Experimentalgitarrist Thomas Maos treten Anfangs als Duo auf, 2015 stoßt der Musiker und Filmemacher Hubl Greiner dazu.

„FRAU.BACH bewegt sich abseits gängiger Konventionen und des Mainstreams und verbindet expressives Musizieren und schonungslose Hingabe an die Musik zu einem beeindruckenden Klangerlebnis. Das Trio agiert zwischen Schrei und Verstummen, suchend, neugierig, zwischen populärer und Neuer Musik, zwischen Improvisation und meditativer Klangwelt.“

 

FRAU.BACH

 

FRÜHERE PROJEKTE

MEI MUTTER MAG MI NET_Volkslieder zersingen

Mei Mutter Mag Mi Net
Volkslieder zersingen

Ihr erstes Projekt „MEI MUTTER MAG MI NET_Volkslieder zersingen“ war am Landestheater Tübingen über 3 Spielzeiten ausverkauft und wurde zum Baden-Württembergischen Theatertreffen nach Karlsruhe eingeladen.

Die Sängerin Silvia Pfändner bekam damit ein Stipendium bei der Kunststiftung Baden-Württemberg.

FRAU.BACH interpretieren alte (deutsche) Volkslieder. Die Musiker entwerfen und realisieren eigene klangliche Gestaltungen aus einer historischen Perspektive und hauchen den widerspenstigen, ungewohnten und oft herzzerreißenden Liedern, fernab vom bierschunkelnden Schlager neues Leben ein. Sie dekonstruieren Heimatklänge mit dem Einsatz elektronischer Effekte und präsentieren das Ergebnis auf verschlagen-hinterwäldlerische Art als moderne Musik. Tradition neu gemischt – Volksmusik reloaded – atemberaubend, provokant, anregend, harmonisch, verwegen und experimentell zugleich.

CD-Produktion: Mei Mutter Mag Mi Net, 2015
Theater Rampe, Stuttgart, 2015
Landestheater Tübingen, 2010 (3 Spielzeiten ausverkauft)

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Das Lied der Dinge _ work in process

Das Lied der Dinge _ work in process
[ collaborative arts and music project ]

Die filmisch-musikalisch-künstlerische Intervention widmet sich dem Nachdenken darüber, in welche Relationen Hören und Sehen gebracht werden können. Der Titel „Überblendungen“ steht dabei für Verknüpfungen von Musik und Film sowie für originelle Ansätze, die über ein bloßes Nebeneinander hinausgehen.

Im Rahmen der Frühjahrstagung für Neue Musik in Darmstadt (INMM). In Kooperation mit dem CAMP-Festival, Plattform und interaktives Forschungslabor für Klangkünstler, Musiker und Künstler aus den Bereichen Videokunst, Installation und Neue Medien.

Konzert bei Frühjahrstagung für Neue Musik am Jazzinstitut Darmstadt, 2015

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Ich GLAUBE nicht, ich GLAUBE schon

Ich GLAUBE nicht, ich GLAUBE schon

Das Projekt „Ich GLAUBE nicht, ich GLAUBE schon“, eine Musik- und Lichtperformance über den Christlichen Glauben, wurde im Landestheater Tübingen aufgeführt und zum evangelischen Kirchentag 2015 eingeladen.

FRAU.BACH beschäftigt sich in „Ich GLAUBE nicht, ich GLAUBE schon“ mit Sehnsucht und Zweifel im christlichen Glauben. In einem Abend zwischen Musik, Theater und Performance vermischen sich Kirchenmusik-Splitter, Eigenkompositionen und die Erforschung von Ritualen.

Theater Rampe, Stuttgart
Landestheater Tübingen

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MAUL HALTEN!

MAUL HALTEN!
non-algorithmic songs

In der Auftragsarbeit „MAUL HALTEN!“ für das BACHFEST Tübingen 2018, brachte das Trio die Musik von J.S. Bach in einen experimentellen Dialog.

Was passiert, wenn wir das Zeitgefüge dehnen? Wenn wir 10 Sekunden Bachmusik auf eine Stunde dehnen? Was passiert, wenn wir den Bachklang mit dem OM, dem transzendenten Urklang verschmelzen – wenn wir an den Rand der Stille gehen. 10 Sekunden Bachklang als langer Nachhall eines kurzen Moments – als langer Nachhall der Geschichte. Wir drücken die Pausentaste und bewegen uns in der stillstehenden Geschichte. Es gibt nur ein Drinnen, kein Danach.

Konzert am „Bachfest Tübingen“ – 5. Oktober 2018

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Ost_West Begegnungen

OST WEST Begegnungen

Das Trio FRAU.BACH eröffnet die Reihe OST-WEST
Musik, Performance, Begegnungen, Improvisationen, experimentelle Klänge, DADA, Texte ostdeutscher Schriftsteller.

Konzert im CLUB VOLTAIRE Tübingen, 11. September 2020

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Silvia Pfändner
Gesang, Vocal Processor, FX, Trompete, Acting

Die Schauspielerin, Stimmkünstlerin und Sängerin hat im Anschluss an ein klassisches Gesangsstudium ihr Stimmspektrum durch die freie Improvisation erweitert. Sie bringt ihr ureigenes musikalisches Labyrinth auf die Bühne, bei dem nicht nur die pure Schönheit des Klanges im Vordergrund steht. Mit vielgestaltigen Klangfärbungen, rhythmischen Nuancen und dadaistisch anmutenden Sprachfragmenten verbindet sie ihren Gesang mit dem Theater zu einem charmanten Bedeutungsgeflecht, dessen fiktiver Charakter erbarmungslos ans Licht tritt.

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Silvia Pfändner

Silvia Pfändner studierte an der Musikhochschule Augsburg-Nürnberg Elementare Musikpädagogik und Gesang und absolvierte anschließend an der Hochschule der Künste Bern ihre Schauspielausbildung.

Sie arbeitete als frei Schauspielerin unter anderem mit Lars-Ole Walburg, Meret Matter, Thorleifur Örn-Arnarsson, Stefan Rogge u.v.m. und war von 2007-2014 Ensemblemitglied am Landestheater Tübingen.

2012 erhielt sie das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg für Neue Musikformen.

Ihre aktuellsten Projekte sind der Kurzfilm „Lapinova“ und das Duo „Erle und Fänd“ (Violine & Stimme).

Presse
„Unkonventionell, ohne sich der Form zu verweigern. Experimentell in dem Sinn, dass auch das Geräusch und der Schatten der Klänge als musikalische Elemente verstanden werden.“

– …einfallsreich, fantasievoll und leidenschaftlich…
– Ein Abend mit allen Facetten des Lebens…
– …Pfändner als wahre Stimmakrobatin…
– …PJ Harvey auf der Alm…

Thomas Maos
Gitarren, Motioncontroller

ist ein deutsch-zypriotischer Gitarrist, Performer, Experimentalmusiker und Komponist. Neben zahlreichen Soloauftritten arbeitet Maos mit internationalen Musikern wie Elliott Sharp, Saadet Türköz oder Mark Kysela sowie Schauspielern, Bildenden Künstlern, Visual Artists und Tänzern zusammen.

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Thomas Maos

Als Komponist und Improvisationsmusiker bewegt sich Thomas Maos zwischen E- und U-Musik. Neben internationalen Musikern wie Elliott Sharp, Saadet Türköz oder Mark Kysela, arbeitet der Ausnahmegitarrist, Komponist und Elektronik-Freak seit 25 Jahren auch mit bildenden Künstlern, Schauspielern, Licht-Künstlern, Schriftstellern, Performern und Tänzern zusammen.

Der Tübinger Musiker entwickelt seit 1993 ein komplexes Soundsystem, welches das Klangspektrum der elektrischen Gitarre spektakulär erweitert. Unter Verwendung Metall, Holz, Ketten, Papier, Sampler, elektronischen Effekten, Haushaltsgeräten und einem eigens konstruierten elektronischen Modulationsgerät wird die elektrische Gitarre zu einem orchestralen Klangkörper umfunktioniert. Maos kombiniert diese Klänge mit Sounds aus der Rock/Pop und Jazz Musik und kreiert dabei äußerst spannende Klangskulpturen und Noise-Collagen.

Mit der Rock-Band „DEAD POETS“ hat Thomas Maos im In-und Ausland ca. 800 Gigs gespielt und 1997 das Album „Das Gelbe“ in den Abbey Road Studios London aufgenommen und bei BMG-Ariola veröffentlicht.

1994-2000 war er Leiter der Formation „NIET New Improviser Ensemble Tübingen“ – frei improvisierte Musik mit sogenannten Werkstattkonzerten.

1999 gründete er zusammen mit Friedemann Dähn das interdisziplinäre Festival „CAMP“ für experimentelle Musik und Projektionskunst (www.camp-festival.de), das alle 2 Jahre stattfindet. Das Festival war mehrfach im Ausland zu Gast u.a. 2013 im Salon Suisse, bei der Kunstbiennale in Venedig und zwischen 2013 und 2018 in Osteuropa (Kroatien, Rumänien, Bulgarien).

2004 war Maos Stipendiat der Kunststiftung BaWü. Er arbeitet als Dozent an der jamclub Musikschule GmbH.

Mit der Tanz-Musikperformance „ARIRANG – wo ist Nordkorea“ von Christine Chu erhielt er den württembergischen Theaterpreis 2017.

Projekte:

  • Arirang_wo ist Nordkorea (Stuttgarter Theaterpreis 2017)
  • Lucie M. und das Tribunal des Escargots (Liederbestenliste Platz 4 /2016)
  • Mei Mutter mag mi net_Volkslieder zersingen (Stipendium Silvia Pfändner / 2012 Kunststiftung Baden-Württemberg)
  • the Brains / audiovisueller Kunstrock
  • Sonic Visions (Kuratierung audiovisueller Live-Acts im FranzK. Reutlingen)
  • Window Stories (Stipendium 2008, Schloss Solitude Stuttgart)
  • Solo (Stipendium 2003 Kunststiftung Baden Württemberg)
  • Sag Doch was (deutscher Theaterpreis 2002)
  • Beyond Fire / Konzert für 8 Dia-Projektoren und elektrische Gitarre
  • Jamclub (Gitarrenlehrer und Coaching seit 2000)
  • Komponieren, Arrangieren und Aufführen von Theatermusik für ca. 30 Theaterstücke

Presse

„Mit seinen unerschöpflichen Klangexperimenten ist Maos ein Ein-Mann-Orchester für sich.“ (Südwestpresse)

Hubl Greiner
Schlagwerk, Laptop, Film

Hubl Greiner ist ein musikalischer Grenzgänger, der sich mit Lust über den Abgrund beugt und manchmal auch weiter. Er war der Kopf der deutschen Kult-Band „THE BLECH“ und hat sich über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen als unkonventioneller, innovativer und experimentierfreudiger Musiker, Komponist und Filmemacher gemacht. Greiner wird 2 mal auf die documenta Kassel eingeladen, erhält internationale Auszeichnungen und konzertiert weltweit. Er wirkt bei ca. 65 CD Produktionen mit und veröffentlicht 7 Dokumentarfilme als Regisseur.

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Hubl Greiner

Musiker, Komponist, Produzent, Fotokünstler und Filmemacher

Durch das Zusammentreffen mit anderen Künstlern haben sich für Hubl Greiner neue Horizonte geöffnet. Prägend waren dabei vor allem die Begegnungen mit den Jazz- und Avantgardemusikern der europäischen Rock in Opposition-, Canterbury Szene, den Musikern des unabhängigen Musikernetzwerks „Schneeball“, Yoruba-Trommlern aus Nigeria, nordamerikanischen Indianern (Navajos, Northern Tutchones, Lakotas, Cherokees und O’odhams), Musikern aus dem asiatischen Kulturkreis, Underground-Musikern aus dem früheren Ostblock, Hip Hop Künstlern aus Frankreich, der einzigartigen Iva Bittová, dem sudanesischen Sufi Mohamed Badawi, dem legendären südindischen Tavil-Meister Paramashivam Pillai und der ebenso legendären schamanistischen Sängerin Stepanida Borisova aus Sibirien.

Hubl erhält internationale Auszeichnungen, u.a. die Ehrendoktorwürde, „Musiker des Jahres“ in der CSSR 1989, World Music Charts Europe 2002, Nominierung für österreichischen Grammy (Amadeus, FM4), Pasticcio-Preis, ORF etc.

Er wird 2 mal auf die documenta Kassel eingeladen, tourt als Musiker, Produzent und Filmemacher durch West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Kanada, Japan, Sakha/Sibirien, Russland, Sudan, Ägypten, Libanon, Kuba, Island, Estland. Er wirkt bei ca. 65 CDs als Musiker, Komponist und Produzent mit und veröffentlicht 7 Dokumentarfilme als Regisseur.

PRESSE

„…a devil-of-a-fellow and probably one of the most creative producers and musicians in his profession in Europe.“ Ear Magazine / New York

„Already climbing the World Music charts in Europe, it’s sure to become a classic in the experimental sub-genre. TranceSiberia breaks barriers most musicians wouldn’t even consider, let alone ponder. A must have.“
Folktales / USA

… „versorgt den breiten Hintrern der Bürger mit Pfeffer.“
Radio Spazio Uno / Italien

… „pseudo-operatic voice, exotic rhythms and a sense of twisted tongue-in cheek kitsch – something nobody does better than these Germans“
Artemy Troitsky / Moscow Times

… „they are frontrunners with respect to the sounds of the future.“
H. Gotoh / Tokyo

„This is fun to listen“
New music report – New York

„Kompetente Spinner“
Spiegel