PopOuups

The PopOuups

Samples, Jazz-Zitate und rauchende Colts

Man hört Streicherklänge, Gesangsfetzen, Jazzimprovisationen, Neben- und Störgeräusche, Anleihen aus der Neuen Musik, Technorhythmen – einiges davon klingt vertraut, anderes verstörend, eigenwillig, fremd. Sie gehören zu den Protagonisten im Zeitalter der musikalischen „Entkategorisierung“. Sie sind bekannt als Quertreiber zwischen Pop, Neuer Musik, Jazz und elektronischer Musik. Sie lieben verirrte Klänge, die sich kurz an die Cocktailbar setzen, um einen zu trinken – sie sind Paradiesvögel der Musikgeschichte auf der Durchreise.

The PopOuups nehmen eine Nelke aus dem Knopfloch und während sie sie überreichen, wird daraus ein bunter Blumenstrauß. Sie kommen mit einem Sack voller Instrumente, Drum Machine, Echogeräte, Verzerrer, Piano, Waterphone, Schlagzeug, Schulglocke, CD Spielern, Computer, Violine, Bariton-Violektra und natürlich mit einem Saxofon, denn sie nennen ihre Musik nicht ohne Grund „PopOuup Dance Music „. Manchmal scheint es, als würde die Musik unter der Tarnkappe des Astronauten Sun Ra in den Äther geblasen, ein anderes Mal fangen legere Club-Sounds die Ausreißer von Drums und Saxophon lässig, fast zärtlich wieder ein und treffen beim Chillen den Nerv der Zeit.

„Hi – ich bin Morgan Hall, der Trekführer. Nicht viel los hier, was?
Kein Wunder, denn die anderen sind schon alle unterwegs – auf der großen Fahrt ins Unbekannte. Wollt ihr euch nicht anschließen?“

[ Musiker ]

Hubl Greiner – Maschinen, Tonträger, Waterphone, Drums, Laptop
Helmut Bieler-Wendt – Violine, Bariton-Violektra, Piano
Ewald Hügle – Saxophone
Patrick Manzecchi – Drums
Aya Csizmazia – Videoinstallation

Helmut Bieler-Wendt
Ewald Hügle
Patrick Manzecchi