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Mumien. Ein Heimspiel

Theaterstück von Mehdi Moradpour

Uraufführung | 09.04.2016 | Theater KN, Werkstatt
REGIE: Andreas Bauer
AUSSTATTUNG / BÜHNE / KOSTÜME: Christian Pölzler
MUSIK: Hubl Greiner
DRAMATURGIE: Miriam Denger
MIT: Alina Strähler, Natalie Hünig, Tomasz Robak, Bernhard Leute, Jonas Pätzold, Saro Emirze

Mamal ist verschwunden. Sein Echo hallt noch in jenen nach, die es mit ihm zu tun hatten – auf die ein oder andere Weise: mit Mamals Körper, der nach sauren Gurken roch, mit ihm, dem Folterer und Gefolterten, dem »scheinschwulen Kommunistenaraber«, dem Flüchtling. Zurück bleiben viele Fragen, nach dem, was eigentlich geschehen ist. Viv wirbelt im Umfeld des Heims für Asysl und Soziales, wo Mamal zuletzt lebte, viel Staub auf: welche Beziehung hatte Otto, der Heimleiter, zu Mamal, der jetzt mit Mamals Fluchtgefährten Dud eine Lebenspartnerschaft eintragen ließ? Was wissen Dud und seine Freundin Ada von Mamals Verschwinden, und welche Rolle spielt Pep, der Computerfreak, den Ada geheiratet hat damit sie in Europa bleiben kann? Doch Viv stellt nicht nur Fragen, sie hat auch außergewöhnliche Leidenschaften: Taxidermie und das Mumifizieren von Körpern. Es riecht nach sauren Gurken…

Mehdi Moradpour wurde für dieses Stück mit dem Jury-Preis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St.Gallen und Konstanz ausgezeichnet.