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Sudan Education Project Aufbau der "Nihal European University in Khartoum (Sudan). Hubl Greiner ist aktiv an der Konzeption zur Realisierung eines Bildungssystems nach europäischen Standards im Sudan beteiligt. Aufbau einer europäischen Universität in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum/Omdurman. Nachdem das sudanesische Bildungsministerium eine offizielle Genehmigung für die Gründung der europäischen Universität erteilt hat, wurde Prof. Dr. Mohamed Badawi die Leitung dieser Einrichtung übertragen. Planung einer Universität nach europäischem Standard in Khartum Idee der Bildung eines Bildungssystems nach europäischen Standards Verbunden mit der Gründung der Nihal European University in Sudan als einer Universität nach europäischen Standards wird auch die Errichtung eines durchgängigen Bildungssystems nach europäischen Standards als ein längerfristiges Ziel verfolgt. Im Rahmen dieses Systems soll es den nachwachsenden Generationen im Sudan einst ermöglicht werden, vom Kindergarten bis hin zum Abschluss eines Studiums eine durchgehende Ausbildung nach europäischen Standards zu genießen, ohne längere Zeiten im Ausland verbringen zu müssen, was ein Privileg der vermögenden Oberschichten darstellt. Zugleich würde ein Bildungssystem v.a. darin seinen Zweck finden, heranwachsende Sudanesen auf die neuen Situationen einer globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Das Ziel würde hierbei aber nicht nur darin bestehen, dass die Absolventen sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, sondern dass sie auch in der Lage sind, diese im Sudan selber kräftig mitzugestalten und nachhaltig eine Zukunft für ihr Land und seine Gesellschaft zu schaffen, die es seinen Bewohnern ermöglicht, ihre jeweilige kulturelle Identität zu wahren und notwendige strukturelle Wandel nicht zu hart ausfallen zu lassen. Gleichzeitig sollen die Absolventen durch ihre Qualifikation und die Sensibilisierung zum Respekt gegenüber Personen anderen kulturellen Hintergrunds die Möglichkeit erhalten auf dem internationalen, globalisierten Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein und sich durchzusetzen, so dass sie der globalwirtschaftlichen Proletarisierung entgehen können. Durch diese Mitgestaltung und Abfederung könnten sie und damit indirekt auch die Nihal European University in Sudan auch das Konfliktpotential zum „Kampf der Kulturen“ mindern.
Interessen und Ziele im Zusammenhang mit der Gründung einer Universität und eines Bildungssystems nach europäischen Standards Der Sudan befindet sich momentan in einer Zeit des strukturellen Wandels in den Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Seit einigen Jahrzehnten treffen im Rahmen der Globalisierung moderne westliche Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen auf ein Land, das im wesentlichen noch durch traditionelle Wirtschafts- und Lebensweisen geprägt ist. So ist die Wirtschaft selbst in den städtischen Zentren noch durch das Einzel- und Kleingewerbe geprägt, indem z.B. jede größere Straße ihren eigenen Lebensmittelladen besitzt. Zugleich herrschen noch die klassischen auf Familie und lokales Umfeld basierenden Gesellschaftsstrukturen vor. Beide sind durch die moderne globalisierte Weltwirtschaft gefährdet und werden ohne Veränderungen nicht fortbestehen können. Jedoch müssen das Land und die Leute auf diesen Umbruch vorbereitet werden und zugleich eine Lösung gefunden werden, wie trotz den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft die kulturelle Identität in einem höchstmöglichen Maße gewahrt werden kann. Ein Wandel, der nicht auf die Gefühle und Werte der Betroffenen eingeht, provoziert, wie die Erfahrung auch im Umgang mit dem arabisch und islamisch geprägten Orient zeigt, einen Widerstand, der sich auf Traditionalismen beruft und im schlimmsten Falle zumindest bei einer Minderheit zu einem weltanschaulichen Fanatismus führen kann. Ein Bildungssystem nach europäischem Standard müsste dementsprechend eine Mittlerfunktion übernehmen, indem sie versucht, gerade diese Probleme und Bedürfnisse zu erkennen und ein Verständnis für diese in der europäischen Welt aufzubauen, aber auch die Bevölkerung im Sudan und im Nahen Osten über Europa aufzuklären und europäisches Gedankengut verständlich zu machen.
Im sudanesischen Interesse stünde dagegen die Tatsache, dass die Nihal European University in Sudan und die geplanten anderen Bildungseinrichtungen als Institutionen außerhalb der inneren Parteiungen und Ethnien des Sudan als vermittelndes Forum für den sudanesischen Kulturpluralismus über Kultur- und Religionsgrenzen hinweg dienen und somit den inneren Frieden und Zusammenhalt des Landes stärken können. Hierbei kann die Nihal European University in Sudan auch ihren Beitrag leisten, dem Land aus seiner weltpolitischen Isolation herauszuhelfen; insbesondere die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und dem Sudan könnten hierdurch verbessert werden, wobei aber auch der Dialog mit den Nachbarstaaten immer eine gewisse Rolle spielen soll. Zugleich würde ein Bildungssystem v.a. darin seinen Zweck finden, heranwachsende Sudanesen auf die neuen Si- tuationen einer globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Das Ziel würde hierbei aber nicht nur darin bestehen, dass die Absolventen sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, sondern dass sie auch in der Lage sind, diese im Sudan selber kräftig mitzugestalten und nachhaltig eine Zukunft für ihr Land und seine Gesellschaft zu schaffen, die es seinen Bewohnern ermöglicht, ihre jeweilige kulturelle Identität zu wahren und notwendige strukturelle Wandel nicht zu hart ausfallen zu lassen.
Gleichzeitig sollen die Absolventen durch ihre Qualifikation und die Sensibilisierung zum Respekt gegenüber Personen anderen kulturellen Hintergrunds die Möglichkeit erhalten auf dem internationalen, globalisierten Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein und sich durchzusetzen, so dass sie der globalwirtschaftlichen Proletarisierung entgehen können. Durch diese Mitgestaltung und Abfederung könnten sie und damit indirekt auch die Nihal European University in Sudan auch das Konfliktpotential zum „Kampf der Kulturen“ mindern. Geplante Fakultäten
Naturwissenschaften
Medizinische Fakultät
Technische Fakultät (deckt klassische TU- und FH-Bereiche ab)
Ökonomisch-Soziale Fakultät
Künstlerische Fakultät
Weitere Informationen
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